Sind Sie interessiert an Themen rund um die Entwicklung Ihres Unternehmens?

Im Rahmen unseres iMPuls stellen wir aktuelle Themen vor, teilen Learnings und methodisches Wissen, berichten über Fälle aus der Unternehmenspraxis und analysieren Erkenntnisgewinne aus Studien für Sie.

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Im Podcast MP002 „Wir müssen die Art verändern wie wir uns verändern“ erläutern Christine Anhammer und Stefan Borst im Gespräch mit Ute Hahn, wann ein agiler Ansatz im Changemanagement sinnvoll ist und wie er funktioniert. Wir erklären die Begriffe des agilen Veränderungsmanagements an einem Fall, den Management Partner begleitet hat.

Unseren Podcast finden Sie auf unserer Website, bei Apple Podcasts, bei Deezer sowie auf unserem YouTube Channel.

Energiescout für Veränderungsprozesse

Die Stuttgarter Beratungsgesellschaft Management Partner (MP) stellt sich mit der Fokussierung des Beratungsansatzes und einem substanziellen Umbau des Beraterteams auf veränderte Anforderungen an Beratung und Berater ein.

„Wir beobachten immer stärker durchdeklinierte Methoden wie das Lean-Modell, die wiederum eine hochstandardisierte Beraterausbildung und -entwicklung sowie eine ausgeprägte Modularisierung der unternehmerischen Problemlandschaft möglich, aber auch erforderlich machen“ beschreibt MP-Geschäftsführer Jörg Glaser-Gallion das aktuelle Consultingumfeld.

Diese Welt des standardisierten Denkens und Handelns vermittele Unternehmen und deren Beratern Sicherheit, stoße aber auch an Grenzen. Nämlich dann, wenn gleichzeitig scheinbar widersprüchliche Ziele erreicht werden müssten wie Wachstum einerseits und vorbeugende Restrukturierung andererseits oder stetige Verbesserung im bisherigen, aber schrumpfenden Kerngeschäft und paralleler Aufbau neuer Geschäftsmodelle mit unvertrauten Kompetenzanforderungen. Um diese „Sowohl-als-auch-Situationen“ gleichzeitig bewältigen zu können, bedürfe es hybrider Beratungsansätze, die scheinbare Widersprüche in der Zielsetzung auffangen und in konstruktive Projektarbeit überführen. Dies gelinge nur dann, wenn neben der sachlogischen auch die kulturelle und kommunikative Perspektive von Beginn an aktiv in die Projektarbeit eingebaut werde.

Statt Gewohntes zu replizieren ist morgen entscheidend, vernetzt zu denken, sich auf die spezifische Situation einzulassen, komplementäre Kompetenzen einzubeziehen sowie kreativ und unternehmerisch mit neuen Konstellationen umzugehen

Alexander Vogl, MP-Geschäftsführer

Das jetzt vorhandene MP-Team aus 30 berufserfahrenen Profis sowie europaweit 250 weitere Berater innerhalb der strategischen Allianz SPACE erfüllen die von MP prognostizierten Anforderungen. Sechs zum Teil neue Gesellschafter mit komplementären Profilen sollen sicherstellen, dass die Fokussierung des Beratungsansatzes auf die Aufgabe der Unternehmensentwicklung gelingt. Neu im Gesellschafterkreis sind seit 2019 Dr. Philipp Glaser-Gallion – zuvor bei Boston Consulting und TRUMPF – und Christine Anhammer. Sie ist seit 2006 als Change-Beraterin und seit 2012 für MP tätig. Die beiden Geschäftsführer Jörg Glaser-Gallion und Alexander Vogl sowie Thomas Sterk und Dr. Axel Weller prägen MP seit Jahren als Gesellschafter.

Auch wenn Hybrid-Beratungsprojekte noch ein Nischenmarkt sind: MP geht davon aus, dass dieser Bereich in den kommenden Jahren deutlich wachsen wird. Dann gehe es nicht mehr um replizierbare Größe, sondern um Qualität, Haltung und Erfahrung des Beraterteams. MP sieht sich dafür gut aufgestellt. Dabei gilt weiterhin: Qualität vor Quantität.

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“We have to change the way we change” – Agile transformation processes

Von Stefan Borst

In the „VUCA world“ the dynamics of change increase, while predictability decreases. Companies are challenged to become more agile and adaptable. In practice we experience however that in many companies employees complain about a flood of change initiatives that can hardly be completed. Besides that, uncertainty leads to the fact that many employees prefer to wait instead of risking mistakes.

Classical change management comes to its limits when the ability to plan is limited and the necessary pace of change is high. That’s where agile transformation processes needed.

The path to an agile organization must itself be agile. For this reason we have developed an agile approach to transformation processes. This processes starts quickly with approximate goals that are adjusted and sharpened on the way. It is planned and executed in short, iterative steps. This results in fast, measurable effects. This way, permanent change becomes a new normality in the company, without overstraining employees.

benefits of agile transformation processes

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Management Partner GmbH Unternehmensberater

Stefan Borst sbo@management-partner.com
Christine Anhammer ca@management-partner.com

Telefon +49-711-7683-220

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Wie der Energiescout dabei hilft, Veränderungsprozesse zu meistern.


von Dr. Axel Weller, Lena Braun

Management Summary

Veränderungsprozesse müssen – je nach Energieniveau einer Organisation – unterschiedlich gestaltet werden. Organisationen mit ausgeprägter Veränderungsenergie können mit ihrem Veränderungsvorhaben gleichermaßen scheitern, wie solche mit wenig Energie. Mit Hilfe des Energiescouts und 50 Jahren Erfahrung hilft Management Partner dabei, dass Veränderungen gelingen.


Im Podcast MP001 „Energie für Veränderung. Wer besser umsetzt hat die Nase vorn“ erklärt Dr. Axel Weller im Gespräch mit Ute Hahn, welche Faktoren in einem Veränderungsprozess unerlässlich sind. Nur wenn die drei folgenden Energiearten in angemessener Ausprägung vorhanden sind, kann sich eine Organisation verändern: zunächst geht es um die „Weg-von-Energie“ bzw. das Problembewusstsein in einer Organisation. Sie gibt den Impuls das Bestehende zu verändern. Zweitens die „Hin-zu-Energie“. Sie steht für ein attraktives Zukunftsbild, das strategisch sinnvoll ist, gleichzeitig Begeisterung auslöst und damit langfristig wirkt. Und drittens die „Umsetzungsenergie“: sie bring Klarheit über die (ersten) Schritte zum Ziel und vermittelt ein Gefühl, die Veränderung bewältigen zu können. Sobald eine der Energiearten in ihrer Ausprägung über- oder unterbetont ist, findet keine oder nur geringe Entwicklung statt. Das bringt der Energiescout auf den Punkt.

Messung Veränderungsenergie des Energiescout für Veränderungsprozesse- Die Schanze

Kommt der Energiescout zum Einsatz liefert er weit mehr als eine Standortbestimmung, wo die Organisation im Veränderungsprozess steht. Der Energiescout zeigt auf, in welcher Art und Weise und mit welchen Methoden der Prozess begleitet werden kann, um zu gelingen.

Die Analyse

Aus kompakten Skaleneinschätzungen lässt sich das Energieniveau (hoch, mittel, niedrig) sowie das spezifische Energiemuster (sogenannte Archetypen) einer Organisation ermitteln. Beispielsweise verfolgt ein technischer Dienstleister im Automobilumfeld die Vision, sich in neuen Branchen als Experte zu etablieren. Dass das heutige Marktumfeld schrumpft, ist verstanden und akzeptiert: man muss sich rasch in die definierten Branchen hineinentwickeln. Die Ländergesellschaften preschen voran. Das Unternehmen hat in Summe ein hohes Energieniveau, verstrickt sich jedoch in Aktionismus, unterschiedlichsten regionalen Vorgehensweisen und Direktiven der Zentrale. Entscheidungen werden häufig in Frage gestellt, nicht umgesetzt oder revidiert. Die Wegeklarheit ist nicht angemessen, so dass die Entwicklung stockt und sich Frustration breit macht.

Das Ergebnis

Je nach Ergebnis der Standortbestimmung sind die Ansätze des Veränderungsmanagement verschieden: es gibt keine „One-size-fits-all-Lösung“. Im oben skizzierten Beispiel geht es zunächst darum, die Energie zu halten und der fehlenden Wegeklarheit schnell auf den Grund zu gehen: was wurde mit welchem Erfolg probiert, wo liegen Kraftfelder, was erzeugt in der Organisation Zug, was lähmt? Die Kraft der Enthusiasten und Macher aus Unternehmen mit hohem Energieniveau, wie im obigen Beispiel, muss nun gebündelt werden. Management Partner agiert als Sparringspartner, der mit strategischem Instrumentarium und einem Blick von außen die Entwicklung geschäftlicher Wegeklarheit begleitet. Durch die Verständigung über die Art, wie Entscheidungen vorbereitet, getroffen, umgesetzt und reflektiert werden, kann im Beispiel eine gemeinsame Trägerschaft von Führungskräften für die Wegeklarheit entwickelt werden. Ganz anders muss dieses Vorgehen gestaltet werden, wenn es sich um eine Organisation handelt, bei der ein fehlendes Problembewusstsein und damit keine angemessene Weg-von-Energie vorherrschend ist. Neben „Face Reality“, beispielsweise mit einem unverstellten Blick auf Trends im Unternehmensumfeld, steht hier die gemeinsame Suche nach Energiequellen für das Veränderungsvorhaben im Mittelpunkt.

Ein Schlüssel für ein erfolgreiches Veränderungsvorhaben liegt dabei im Orchestrieren geschäftlicher und kultureller Impulse. Welcher Schlüssel in welches Schloss passt – bei dieser Klärung hilf der Energiescout.


Haben Sie Fragen? So erreichen Sie uns:
Management Partner GmbH Unternehmensberater

Dr. Axel Weller aw@management-partner.com
Lena Braun lbr@management-partner.com

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