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Wie der Energiescout dabei hilft, Veränderungsprozesse zu meistern.


von Dr. Axel Weller, Lena Braun

Management Summary

Veränderungsprozesse müssen – je nach Energieniveau einer Organisation – unterschiedlich gestaltet werden. Organisationen mit ausgeprägter Veränderungsenergie können mit ihrem Veränderungsvorhaben gleichermaßen scheitern, wie solche mit wenig Energie. Mit Hilfe des Energiescouts und 50 Jahren Erfahrung hilft Management Partner dabei, dass Veränderungen gelingen.


Im Podcast MP001 „Energie für Veränderung. Wer besser umsetzt hat die Nase vorn“ erklärt Dr. Axel Weller im Gespräch mit Ute Hahn, welche Faktoren in einem Veränderungsprozess unerlässlich sind. Nur wenn die drei folgenden Energiearten in angemessener Ausprägung vorhanden sind, kann sich eine Organisation verändern: zunächst geht es um die „Weg-von-Energie“ bzw. das Problembewusstsein in einer Organisation. Sie gibt den Impuls das Bestehende zu verändern. Zweitens die „Hin-zu-Energie“. Sie steht für ein attraktives Zukunftsbild, das strategisch sinnvoll ist, gleichzeitig Begeisterung auslöst und damit langfristig wirkt. Und drittens die „Umsetzungsenergie“: sie bring Klarheit über die (ersten) Schritte zum Ziel und vermittelt ein Gefühl, die Veränderung bewältigen zu können. Sobald eine der Energiearten in ihrer Ausprägung über- oder unterbetont ist, findet keine oder nur geringe Entwicklung statt. Das bringt der Energiescout auf den Punkt.

Messung Veränderungsenergie des Energiescout für Veränderungsprozesse- Die Schanze

Kommt der Energiescout zum Einsatz liefert er weit mehr als eine Standortbestimmung, wo die Organisation im Veränderungsprozess steht. Der Energiescout zeigt auf, in welcher Art und Weise und mit welchen Methoden der Prozess begleitet werden kann, um zu gelingen.

Die Analyse

Aus kompakten Skaleneinschätzungen lässt sich das Energieniveau (hoch, mittel, niedrig) sowie das spezifische Energiemuster (sogenannte Archetypen) einer Organisation ermitteln. Beispielsweise verfolgt ein technischer Dienstleister im Automobilumfeld die Vision, sich in neuen Branchen als Experte zu etablieren. Dass das heutige Marktumfeld schrumpft, ist verstanden und akzeptiert: man muss sich rasch in die definierten Branchen hineinentwickeln. Die Ländergesellschaften preschen voran. Das Unternehmen hat in Summe ein hohes Energieniveau, verstrickt sich jedoch in Aktionismus, unterschiedlichsten regionalen Vorgehensweisen und Direktiven der Zentrale. Entscheidungen werden häufig in Frage gestellt, nicht umgesetzt oder revidiert. Die Wegeklarheit ist nicht angemessen, so dass die Entwicklung stockt und sich Frustration breit macht.

Das Ergebnis

Je nach Ergebnis der Standortbestimmung sind die Ansätze des Veränderungsmanagement verschieden: es gibt keine „One-size-fits-all-Lösung“. Im oben skizzierten Beispiel geht es zunächst darum, die Energie zu halten und der fehlenden Wegeklarheit schnell auf den Grund zu gehen: was wurde mit welchem Erfolg probiert, wo liegen Kraftfelder, was erzeugt in der Organisation Zug, was lähmt? Die Kraft der Enthusiasten und Macher aus Unternehmen mit hohem Energieniveau, wie im obigen Beispiel, muss nun gebündelt werden. Management Partner agiert als Sparringspartner, der mit strategischem Instrumentarium und einem Blick von außen die Entwicklung geschäftlicher Wegeklarheit begleitet. Durch die Verständigung über die Art, wie Entscheidungen vorbereitet, getroffen, umgesetzt und reflektiert werden, kann im Beispiel eine gemeinsame Trägerschaft von Führungskräften für die Wegeklarheit entwickelt werden. Ganz anders muss dieses Vorgehen gestaltet werden, wenn es sich um eine Organisation handelt, bei der ein fehlendes Problembewusstsein und damit keine angemessene Weg-von-Energie vorherrschend ist. Neben „Face Reality“, beispielsweise mit einem unverstellten Blick auf Trends im Unternehmensumfeld, steht hier die gemeinsame Suche nach Energiequellen für das Veränderungsvorhaben im Mittelpunkt.

Ein Schlüssel für ein erfolgreiches Veränderungsvorhaben liegt dabei im Orchestrieren geschäftlicher und kultureller Impulse. Welcher Schlüssel in welches Schloss passt – bei dieser Klärung hilf der Energiescout.


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Dr. Axel Weller aw@management-partner.com
Lena Braun lbr@management-partner.com

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