Unternehmen wetterfest machen

iMPuls 004 – Unternehmen wetterfest machen – was uns und unsere Klienten leitet

von Alexander Vogl, Ute Hahn

Management Summary

Unternehmen wetterfest machen heißt, gut gerüstet zu sein für Veränderungen und seine Stärken im Operativen, im Strategischen und in der Führungskultur auszubauen. Uns und unsere Klienten leitet dabei, dass Widerstandskraft durch permanente Arbeit an Strategie und Effizienz entsteht, kurzfristige Effekte jedoch gleichzeitig möglich sind. Wichtig ist uns, agil vorzugehen: Vorhaben schnell verproben, umsetzen oder verwerfen. Wir verfolgen vielversprechende Ansätze im „Sowohl-Als-Auch“-Modus und schließen keinen aus. Und: wir helfen, eine neue Kultur der Verantwortung zu entwickeln.


„Es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung!“.

Wie oft hat man an diese Alltagsweisheit schon gedacht und sich gewünscht, den Schirm oder die Regenjacke dabei zu haben.

Wenn sich die Wetterlage im unternehmerischen Alltag praktisch nicht mehr vorhersagen lässt, wenn sich Marktspielregeln rasant verändern, wenn die Konjunktur schwächelt, wenn Politiker oder ein Virus Handelsströme lahmlegen, dann gibt es keine trivialen Lösungen. Und dennoch kennen wir Möglichkeiten, wie sich Unternehmen besser wappnen können. Die Möglichkeiten liegen im Operativen, im Strategischen sowie in der Stärkung der Führungskultur. Unternehmen wetterfest machen: was leitet uns und unsere Klienten dabei?

Unternehmen wetterfest machen

Wetterfest machen ist kein Projekt. Es ist permanente Arbeit.

Wer mit diesem Verständnis an die Sache herangeht, nimmt zwar gerne kurzfristige Effekte mit, die sich etwa aus der systematischen Analyse von Wirtschaftlichkeitsreserven ergeben. Die Reise muss allerdings weitergehen: Abläufe und Strukturen können konsequenter angepackt, Prozesse über Unternehmensfunktionen hinweg auf Ineffizienzen geprüft, Servicelevels in indirekten Bereichen angepasst werden. Ansatzpunkte, die sich nur durch permanentes Hinterfragen aufspüren und anpacken lassen.

Unternehmen, die sich wetterfest machen, arbeiten agil.

Wenn das etablierte, gerade noch profitable Kerngeschäft um neue Geschäftsansätze ergänzt werden soll, dann reicht es meist nicht aus, sich auf wenige Ansätze zu konzentrieren, diese komplett zu entwickeln und in den Markt zu bringen. Das Potenzial an Fehlinvestitionen im Neugeschäft ist groß. Hilfreicher war es beispielsweise für einen unserer Klienten, erste grobe Konzepte schnell zu verproben, umzusetzen oder zu verwerfen. Auf Umbrüche reagieren, digitale Möglichkeiten erkennen, Konzepte testen, Erfahrungen nutzen, Schritt für Schritt vorgehen. Damit gelangen eine zweistellige Anzahl vielversprechender Wachstumsinitiativen, Investitionen in Start-ups sowie die Beteiligung an einem Inkubator.

Wetterfeste Unternehmen können „Sowohl-Als-Auch“

Entweder den Fokus auf die Sanierung des Kerngeschäfts oder die Entwicklung des Neugeschäfts legen? Entweder operative Themen oder die Strategie in den Blick nehmen? Unternehmen, die an ihrer Wetterfestigkeit arbeiten, legen ihr Augenmerk nicht nur auf Eins: Das Risiko wäre zu hoch, sprichwörtlich nass zu werden. Ein häufiges Argument, entweder die Kostenseite oder die Strategie zu bearbeiten, sind knappe Ressourcen und zu wenig Managementkapazität. Arbeitet man permanent an Wirtschaftlichkeit und Strategie, dann werden die Ansätze besser handhabbar. Der massive zeitliche und finanzielle Aufwand für umfangreiche Strategie- bzw. Kostensenkungsprojekte entfällt dann.   

Wetterfeste Unternehmen haben eine hohe Qualität von Verantwortung unter Führungskräften entwickelt

Wer macht es zu seiner Sache, dass das Unternehmen wetterfest wird? Ist es die Geschäftsführung? Die Führungskräfte? Der Berater? Die Verantwortung ist auf den Schultern der Führungskräfte verteilt. Sie sind im Lead, wenn es darum geht, Maßnahmen zu identifizieren und umzusetzen. Berater können helfen, effizient und handwerklich gut zu arbeiten.

Wenn sich ein Unternehmen wetterfest macht, geht es um mehr als nur den Beitrag jeder einzelnen Führungskraft: Es geht darum, als Führungsteam gemeinsam Verantwortung für den Unternehmenserfolg zu entwickeln – über Bereichsgrenzen hinweg. Dazu braucht es Dialog, Vertrauen und gemeinsamen Mut. Wir haben sehr positive Erfahrungen mit unserem Ownership- basierten Ansatz gemacht und arbeiten mit Führungskräften systematisch daran, ihre Verantwortungskultur auszubauen. Und machen sie damit stark und wetterfest.

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Alexander Vogl a.vogl@management-partner.com
Ute Hahn uha@mangement-partner.com

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