iMPuls

von Alexander Vogl, Svenja Steyns

Management Summary

Sollen Effizienzsteigerungen keine Eintagsfliege bleiben, sondern kontinuierlich und nachhaltig Potenziale im Unternehmen gehoben werden, so ist die Einbindung der Führungskräfte unerlässlich. Management Partner befähigt die Führungskräfte mit dem Ownership-basierten Effizienzsteigerungsprogramm nicht nur Verantwortung für die Effizienz des eigenen Bereichs zu übernehmen, sondern gleichzeitig den Blick für übergeordnete Unternehmenszusammenhänge zu behalten. So tragen sie langfristig dazu bei, ihr Unternehmen wetterfest zu machen.


Im Podcast MP003 „Unternehmen wetterfest machen“ erklärt Alexander Vogl, Gesellschafter und Geschäftsführer bei Management Partner, im Gespräch mit Ute Hahn, wie sich Unternehmen auf konjunkturelle oder marktseitige Veränderungen vorbereiten und auf diese reagieren können. Um diese Widerstandsfähigkeit und Wetterfestigkeit zu erhöhen werden Beiträge in den drei Dimensionen operativ, strategisch und führungsbezogen unterschieden.

Der Ansatz

Der Fokus in diesem Artikel liegt dabei auf der Dimension der Führung. In erster Linie wird thematisiert, dass Führungskräfte durch die Verantwortung für ihren eigenen Bereich und den gleichzeitigen Blick für übergeordnete Zusammenhänge innerhalb des Unternehmens nachhaltig Effizienzsteigerungspotenziale identifizieren und realisieren können. Wir, bei Management Partner, nennen das „Ownership-basierte Effizienzsteigerung“.

In der Praxis bedeutet das: jede Führungskraft bewertet die Leistungen des eigenen Bereichs anhand von Sach- und Personalkosten und identifiziert die eigenen Kunden, um mit diesen in den Dialog zu treten. Dabei ist nicht nur der Dialog innerhalb des eigenen Bereichs, sondern auch über direkte Zuständigkeitsbereiche hinweg enorm wichtig und stellt dabei einen der zentralen Punkte des Konzepts dar. Sucht beispielsweise die Führungskraft aus dem Bereich Controlling das Gespräch mit seinen internen Kunden, wie etwa mit dem Vertriebsleiter, kann aufgezeigt werden, welche Informationen diesem Bericht fehlen, zu viel sind oder noch nicht die gewünschte Qualität haben. Indem die Führungskräfte auf diese Weise selbst Einspar- und Effizienzpotenziale identifizieren, sind sie selbst von den Potenzialen überzeugt und fühlen sich für deren Umsetzung auch verantwortlich.

Management Partner nimmt an dieser Stelle die Rolle eines Sparring Partners ein. Es geht also nicht darum, den Führungskräften genau vorzugeben, wo sie wieviel einsparen können, und damit einen „Masterplan“ vorzulegen. Vielmehr versteht sich Management Partner darin, mit Anregungen zu möglichen Ansatzpunkten zur Seite zu stehen. Die Berater fördern und strukturierenden Dialog zwischen Führungskräften und nehmen bei Problemen, wie beispielsweise in der Kommunikation zwischen Abteilungen, die Rolle des Moderators und Mediators ein.

Für eine strukturierte Realisierung werden die Maßnahmen im nächsten Schritt hinsichtlich der Effizienzsteigerungspotenziale und Nettoeffekte bewertet und anschließend priorisiert. Um ein kontinuierliches Monitoring und ständige Transparenz zum Realisierungsgrad der Maßnahmen zu gewährleisten, ist die Nutzung von KPIs, die die Effizienzsteigerung messen, entscheidend. Diese bilden beispielsweise die Buchungskosten in der Buchhaltung je Buchungssatz ab oder den Aufwand von Recruiting Prozessen für verschiedene Hierarchieebenen. Die Berater von Management Partner achten dabei während des gesamten Prozesses auf die Entwicklung und Erreichung der Effizienz-KPIs. Sie unterstützen Führungskräfte bei kritischen Fragen und Herausforderungen der Maßnahmenrealisierungen. Ziel ist es, die Führungskräfte weiter zu befähigen und bei diesem Prozess zu unterstützen, um nicht nur einmalige, sondern auch nachhaltige Effizienzsteigerungen zu erreichen.

Das Ergebnis

Durch die aktive Rolle der Führungskräfte im Prozess und dem dadurch gestiegenen Verantwortungsbewusstsein, wird die Effizienzsteigerung als permanente Führungsaufgabe etabliert. Die nun intensiviertere Kommunikation zwischen Führungskräften über Bereichsgrenzen hinaus, kann auch in Zukunft genutzt werden, um nicht nur Effizienzpotenziale zu heben, sondern auch weiteren Austausch zu fördern. Schnell realisierte Effekte haben dabei eine motivierende und vom Prozess überzeugende Wirkung. Voraussetzung dafür ist, dass Führungskräfte in den Lead gehen bzw. gelassen werden. Um diesen Lead bestmöglich zu nutzen, unterstützt Management Partner mit methodischem Vorgehen, dem Orchestrieren von Dialogen oder auch dem übergeordneten Projektmanagement, ohne den Beteiligten dabei ihre aktive Rolle zu entziehen.

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Management Partner GmbH Unternehmensberater

Alexander Vogl a.vogl@mangement-partner.com
Svenja Steyns sst@management-partner.com

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